Sporttape aus Baumwolle ist aufgrund seiner einzigartigen Balance aus Zugfestigkeit und Atmungsaktivität der Eckpfeiler der Sportmedizin. Im Gegensatz zu synthetischen Alternativen bietet der Träger aus 100 % Baumwolle eine nicht dehnbare Konsistenz, die für eine starre Immobilisierung unerlässlich ist. Dieses Material lässt Feuchtigkeit durch die Fasern entweichen und verringert so das Risiko einer Hautmazeration bei intensiver körperlicher Aktivität. Bei richtiger Anwendung ermöglichen die gezackten Kanten – oft auch als „Zick-Zack“-Kanten bezeichnet – ein einfaches Abreißen mit der Hand und stellen so sicher, dass Trainer die Unterstützung schnell anbringen können, ohne dass spezielle Schneidwerkzeuge erforderlich sind.
Die Wirksamkeit von Baumwollband hängt weitgehend von seiner Klebebeschichtung ab, die typischerweise aus Zinkoxid besteht. Dieser spezielle Klebstoff wird bevorzugt, da er auch bei Hitze und Reibung beim Wettkampf eine starke Verbindung aufrechterhält. Darüber hinaus ist Zinkoxid für seine milden antiseptischen Eigenschaften bekannt, die dazu beitragen, die Hautbarriere vor Reizungen zu schützen. Der Kleber wird porös aufgetragen, um sicherzustellen, dass die Haut noch „atmen“ kann, und verhindert so die Bildung von Schweiß, der dazu führen könnte, dass das Klebeband mitten im Spiel verrutscht.
Sporttape wird hauptsächlich verwendet, um den Bewegungsbereich bestimmter Gelenke einzuschränken und so Bänder und Sehnen vor Überdehnung zu schützen. Dies ist besonders kritisch bei Sportarten mit seitlichen Bewegungen wie Basketball oder Fußball. Durch die Schaffung einer „funktionellen Brücke“ über ein Gelenk absorbiert das Tape einen Teil der mechanischen Belastung, die sonst auf das biologische Gewebe ausgeübt würde. Es wird am häufigsten an Knöcheln, Handgelenken und Fingern angewendet, um nach einer leichten Verstauchung sofortige Stabilität zu gewährleisten oder als vorbeugende Maßnahme bei Sportlern mit Instabilität in der Vorgeschichte.
Während auf dem Markt verschiedene Arten von Sporttapes erhältlich sind, erfüllen starre Baumwolltapes im Vergleich zu elastischen oder kinesiologischen Tapes einen bestimmten Zweck. Um die richtige Unterstützung für eine bestimmte Verletzung oder ein bestimmtes Trainingsziel auszuwählen, ist es wichtig, diese Unterschiede zu verstehen. In der folgenden Tabelle sind die Leistungsmerkmale von Baumwollband im Vergleich zu anderen gängigen Materialien aufgeführt.
| Funktion | Baumwollsportband | Kinesiologie-Tape | Elastischer Klebeverband |
| Elastizität | Keine (starr) | Hoch (140 %) | Mäßig |
| Primäres Ziel | Gemeinsame Ruhigstellung | Neuromuskuläres Feedback | Kompression/Unterstützung |
| Zerreißbarkeit | Ganz einfach per Hand | Erfordert eine Schere | Erfordert eine Schere |
Die Wirksamkeit von Sportband aus Baumwolle hängt stark von der Vorbereitung der Haut und der Spannung des Wickels ab. Um eine maximale Haftung zu gewährleisten, sollte der Zielbereich sauber, trocken und idealerweise frei von Haaren sein. Die Verwendung eines Pre-Tape-Sprays oder einer dünnen Schicht Schaumstoffunterlage kann empfindliche Haut vor dem Kleber schützen und gleichzeitig einen sicheren Sitz gewährleisten. Es ist wichtig, „Fenster“ – kleine Lücken im Klebeband – zu vermeiden, die aufgrund einer ungleichmäßigen Druckverteilung zu lokalen Schwellungen oder „Bandschnitten“ führen können.
Da Baumwollband über einen starken Klebstoff verfügt, sollte beim Entfernen vorsichtig vorgegangen werden, um Hautreizungen zu vermeiden. Es wird empfohlen, eine Verbandsschere oder einen speziellen Klebebandschneider zu verwenden, um unter das Klebeband zu schieben, ohne die Haut einzuklemmen. Wenn Sie das Klebeband in Haarwuchsrichtung ziehen und dabei die Haut straff halten, werden die Beschwerden minimiert. Nach dem Entfernen kann das Auftragen einer Feuchtigkeitscreme oder eines Hautbalsams dazu beitragen, die natürliche Feuchtigkeitsversorgung der Haut wiederherzustellen und alle Bereiche zu beruhigen, die während der Aktivität unter hoher Spannung standen.